XOPQBNMKK
Herzlich Willkommen!
Wir trauern um unseren Vorstandsvorsitzenden Hannes Obermayer PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 08. September 2016 um 07:53 Uhr


Wir trauern um unseren Vorstandsvorsitzenden Hannes Obermayer

Liebe Mitglieder!
Mit Bestürzung haben wir vom plötzlichen Tod unseres Vorstandsvorsitzenden Johannes Obermayer erfahren, der im 60. Lebensjahr plötzlich bei einer Radtour in den Bergen verstorben war.

Er war Gründungsmitglied und aktiver Beisitzer im Vorstand. Sein Engagement, sein Sachverstand und seine große Hilfsbereitschaft haben wesentlich zum Aufbau der Bürgeriniative beigetragen. In Dankbarkeit wollen wir uns von ihm verabschieden: Möglichkeiten dazu gibt es am Mittwoch, den 7. September um 19 Uhr bei der Beisetzung und am Donnerstag, 8. September um 10 Uhr in der Kirche in Tettenhausen.


In Betroffenheit und tiefer Trauer
Sepp Frech

 
Salzachauen auch 2016 noch verschont... PDF Drucken E-Mail

Tittmoninger Salzachbecken bleibt vorerst verschont...

Auch im Jahr 2016 werden die Salzachauen vor drastischen und zerstörerischen Eingriffen im Tittmoninger Becken noch verschont.
Über aktuelle Planungen und Alternativen berichten wir hier im Laufe des Jahres. Leider ist der Brückenbau noch nicht abgesagt. Wir bleiben wachsam!

 
Alles Gute für 2015! PDF Drucken E-Mail

Zunächst wünschen wir allen, die unsere Homepage besuchen ein glückliches, friedliches und gesundes Jahr 2015!

Und es gibt vielversprechende Neuigkeiten zur Salzachbrücke.
Diese wird wohl eher in Tittmoning und nicht bei Fridolfing gebaut, berichtet www.gradraus.de:

"Tittmoning / Ostermiething. Auf Anfrage von Gradraus gibt der stellvertretende Landeshauptmann von Oberösterreich, Franz Hiesl, Auskunft über die von österreichischer Seite in Betracht gezogenen Standorte für eine neue Salzachbrücke. Dabei handelt es sich um sieben „grundsätzliche Alternativen, die eine vergleichende Betrachtung der Auswirkungen auf die Europaschutzgebiete ermöglichen sollen.” Letzten Endes läuft alles auf den bestehenden Standort in Tittmoning hinaus. Die Varianten 1 – 5  gehen von einem Brückenneubau am jetzigen Standort in Tittmoning aus. Detaillierte Machbarkeitsstudien dazu wurden noch nicht erstellt. Variante 6 scheidet aus, da dieser Standort „aufgrund der Bestimmungen eines verordneten Naturschutzgebietes auf oberösterreichischer Seite nicht genehmigungsfähig” sei, so Markus Langthaler vom Büro des stellvertretenden Landeshauptmanns gegenüber Gradraus.  Von der Variante 7 am Standort Riedersbach / Fridolfing ist keine Rede mehr, nachdem dieser sich als Millionengrab herausgestellt hat.

Im Beisein von bayerischen und oberösterreichischen Bürgermeistern und Gemeinderatsmitgliedern hatte Franz Hiesl bei einem Pressetermin Anfang Dezember im oberösterreichischen Ostermiething verkündet, dass Oberösterreich 15 Millionen Euro für eine neue Salzachbrücke bei Tittmoning bereitstellen werde. Nun warte man auf die Reaktion der bayerischen Staatsregierung. Einer Presseerklärung der Landeskorrespondenz von Oberösterreich zufolge werden sieben Standortvarianten geprüft. Gradraus fragte deshalb bei Hiesl nach, wo genau sich diese möglichen Standorte befinden. Anders als vom Landratsamt in Traunstein gewohnt, erhielt Gradraus von österreichischer Seite problemlos Auskunft und darüber hinaus eine Karte mit den möglichen Varianten, die wir hier veröffentlichen.

Neuer Brückenstandort wird der alte sein:
Demnach bleibt von den möglichen sieben Standortvarianten nur der alte Brückenstandort in Tittmoning übrig. Fünf der sieben Varianten beziehen sich auf die Brücke an der jetzigen Stelle. Dabei bleibt die Zufahrtsstraße auf oberösterreichischer Seite gleich. Bei Variante 1 wird der umstrittene steile und enge Gerberberg als Lösungsmöglichkeit betrachtet. Die Varianten 2 bis 5 unterscheiden sich dadurch, dass die Zufahrt zur Brücke auf bayerischer Seite nicht über den Gerberberg erfolgen sollen, sondern von Süden kommend östlich an der Stadt vorbei am Salzachufer entlang führen. Die Abzweigung von der Bundesstraße 20 könnte entweder kurz vor dem Stadttor oder vor dem Friedhof oder in der Höhe von Schmerbach liegen. Eine sechste Variante von Schmerbach direkt über die Salzach nach Oberösterreich scheidet aus Naturschutzgründen aus. Variante 7 liegt viel weiter südlich in der Nähe von Fridolfing, dem Wohnort des ehemaligen Landrats, Hermann Steinmaßl, der die Planung dort maßgeblich veranlasst hat. Diese Planung hat bereits 1,4 Millionen Steuergelder verschlungen und wird wegen der zu erwartenden hohen Baukosten von über 40 Millionen und den schützenswerten FFH-Gebieten nicht mehr in Betracht gezogen. Die neue Brücke ist wieder eine Staatsbrücke.

Da die Brücke über die Salzach bei Tittmoning eine Staatsbrücke ist, gehen die oberösterreichischen Anfragen nicht mehr an das Landratsamt Traunstein, sondern direkt an das bayerische Staatsministerium. Die ursprünglich geplante Salzachbrücke bei Fridolfing sollte auf deutscher Seite vom Landkreis Traunstein als Landkreisbrücke gebaut werden und hat somit den Etat des Landkreises mit der Hälfte von 1,4 Millionen Euro belastet. Gemäß Vereinbarung übernimmt Oberösterreich die andere Hälfte." (aus Gradraus)

 

 
Jahreshauptversammlung am Freitag, 21.11.2014 um 19:30 Uhr im Kellerstüberl Schifferleiten 1 PDF Drucken E-Mail

Jahreshauptversammlung am 21.11.2014
Jahreshauptversammlung am Freitag, 21. November 2014 um 19:30 Uhr im Kellerstüberl in Schifferleiten 1:

Der Verein "Vernunft statt Salzachbrücke" lädt die Bevölkerung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 21.11.2014 um 19.30 Uhr ins Kellerstüberl in Schifferleiten 1 bei Fridolfing ein.

Sachstand:
Es ist ziemlich ruhig geworden um die Suche nach einem geeigneten Standort für eine Brücke über die Salzach zwischen Tittmoning und Laufen. Der Vorsitzende Sepp Frech meint: "Nachdem erst kürzlich festgestellt wurde, dass die Tittmoninger Brücke voll belastbar ist und auch keine Tonnagenbeschränkung vorgenommen wird, dürfte wohl angesichts der angespannten Finanzierungssituation bei der Verkehrsinfrastruktur kein neuer Brückenbau in absehbarer Zeit verfolgt werden."

Fazit:
Somit bleibt dem Verein nichts anderes übrig, als weiter zu bestehen, wachsam zu sein und alle zwei Jahre zu einer gesetzlich vorgeschriebenen Vollversammlung einzuladen, damit der Vorstand bestätigt und der Kassenwart entlastet wird.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung durch den Vorstand

2. Feststellung der ordentliche. Einberufung und Beschlussfähigkeit

3. Genehmigung der Tagesordnung

4. Berichte der Spartenführer über das Jahr 2014

6. Bericht des Vorstandes

7. Bericht von Kasse und Buchhaltung

8. Bericht der Rechnungsprüfer für das Jahr 2013

9. Genehmigung des Jahresabschlusses 2013

10. Haushaltsvorschlag 2014 und Genehmigung

11. Wahl oder Bestätigung der Vorstandschaft

12. Aktuelles zur Salzachbrücke

13. Aktivitäten in 2014

14. Sonstiges

Anfahrt zur Schifferleiten 1

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihr Vorstand Sepp Frech

 
Kein Standort für die Salzachbrücke - bisher 1,4 Mio € Steuergelder in den Sand gesetzt! PDF Drucken E-Mail

Traunstein / Linz / Oberösterreich. Anfang Februar 2014 haben sich der oberösterreichische stellvertretende Landeshauptmann und Straßenbaureferent Franz Hiesl und der Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl getroffen, um über die Verwirklichung der ins Stocken geratenen Planung für eine Salzachbrücke im Tittmoninger Becken zu beraten. Im letzten Jahr hatte der Kreistag in Traunstein nochmals 300.000 Euro mit den Stimmen von CSU und SPD genehmigt. Wofür dieses Gelder konkret verwendet werden, darüber wurde bisher nichts veröffentlicht. Von oberösterreichischer Seite heißt es, dass „konkrete Planungen erst beginnen, wenn ein genehmigungsfähiger Standort vorliegt“. Demnach liegt bis heute kein Standort vor und man kann sich fragen, was mit den genehmigten 300.000 Euro inzwischen gemacht wurde. Im Ganzen wurden für die Planung dieser Brücke bereits 1,4 Millionen Euro an Steuergeldern ausgegeben, letztlich ohne auch nur einen Schritt voranzukommen. (Siehe frühere Berichte auf gradraus.de >>>)

Kritik an Landratskandidat Sigi Walch (CSU)

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Vernunft statt Salzachbrücke“, Sepp Frech, bezeichnet „das unprofessionelle Vorgehen, federführend betrieben vom Landrat Steinmaßl, als eine unrechtmäßige Verschwendung von Steuergeldern“. Frech ist der Meinung: „Dass gerade jetzt, noch vor Beendigung der Amtszeit des Landrats Hermann Steinmaßl, ein Treffen stattfand, ist wohl dem Wahlkampf geschuldet. Sigi Walch soll wohl noch Rückendeckung bekommen und den Brückenbau für alle verkünden, die eine Brücke wollen, damit sie ihn zum Landrat wählen.“  Frech geht noch einen Schritt weiter im Zusammenhang mit dem letzten Wahlauftakt von Landratskandidat Sigi Walch in Fridolfing: „Dem Landratskandidaten Walch ist offenbar nicht bewusst, dass er damit nicht die Stimmung in der Bevölkerung trifft und vor allem, dass er mit der Forderung nach einer Brücke im Tittmoninger Becken ein nicht genehmigungsfähiges Bauvorhaben fordert – was man wohl seiner Unerfahrenheit zuschreiben kann. Er sollte aber, bevor er solche Bauvorhaben unterstützt, die Unterlagen zur Bodenbeschaffenheit studieren und sich über rechtliche Bestimmungen informieren.“

Es gibt keinen Standort für die Salzachbrücke

Tatsächlich gibt es keinen neuen Standort im Tittmoninger Becken zwischen Fridolfing und Tittmoning. Hiesl fordert in der neuesten Presseerklärung vom Wochenende für die schwierige Standortsuche das oberösterreichische Modell der Korridoruntersuchung anzuwenden: „Wir brauchen einen Standort der genehmigungsfähig und verkehrswirksam ist, uns jedoch auch finanziell nicht überfordert. Insbesondere die Frage der Genehmigungsfähigkeit stellt uns vor große Herausforderungen, da ein weitläufiges Natura 2000 Gebiet verordnet ist. (…) Erst wenn wir einen genehmigungsfähigen Standort gefunden haben, werden wir mit den konkreten Planungen für die Brücke beginnen”. Das klingt eher wie ein Abgesang.

Reines Wahlkampfgetöse….

Ilse Englmaier, Sachverständige für Natur- und Artenschutzrecht, bezeichnet das Festhalten von CSU und SPD an den Planungen „als Verhöhnung der Traunsteiner Bürger, weil der Landkreis sehr viel Geld für ein nicht realisierbares Prestigeprojekt ausgibt, das den klammen Gemeinden für wirklich wichtige Projekte fehlt. Diese Ignoranz gegenüber Tatsachen wie ungeeignete Bodenbeschaffenheit und nicht vorhandene Genehmigungsfähigkeit ist mir unbegreiflich. Ich bin mir sicher, dass die Politiker längst wissen, dass nirgendwo zwischen Tittmoning und Fridolfing eine neue Brücke gebaut werden kann. Das ist reines Wahlkampfgetöse – ähnlich wie die Maut für Ausländer.“

Meldung, 8.2.2014: Oberösterreichisches Modell der Korridoruntersuchung wird für Standortsuche angewendet. – mehr auf: http://www.salz-tv.at/?p=93071

Salzachbrücke liegt auf Eis (21.1.2014 rfo) :  http://www.myvideo.de/watch/9435735/Fridolfing_Salzachbruecke_auf_Eis
(Bericht: http://gradraus.de/grdrswp/?p=11551)

Die Salzachauen sind von Freilassing bis zur Mündung in den Inn FFH-Gebiet und stehen unter Schutz
Die Salzachauen sind von Freilassing bis zum Inn FFH-Gebiet und stehen somit unter besonderem Schutz. Der Bau der Brücke wäre illegal.
Vorstand der Bürgerinitiative, Sepp Frech erklärt: "Brückenbauwerke dieses geplanten Ausmaßes (propagiert als untergeordnete Gemeindeverbindungsbrücke zwischen Fridolfing und St. Pantaleon) ohne überragend wichtige Bedeutung verstoßen ganz klar gegen EU-Recht. Damit sind alle bisher ergriffenen Planungsmaßnahmen und die politischen Entscheidungen dazu rechtswidrig. Die Kosten von knapp 1,4 Millionen Euro sind buchstäblich in den Salzachsand gesetzt worden. Die Hilfsargumente der prognostizierten Baukostensteigerungen von urspr. € 12 Mio auf zwischenzeitlich € 60 Mio (mit nach oben offenen Ende), sowie das Vorkommen seltener, besonders naturgeschützter Tierarten sei nur am Rande erwähnt. Es gibt Studien, die den geeignetsten Standort nördlich der Salzburger Stadtgrenze ergeben haben – diese wurden nicht mehr weiterverfolgt. Außerdem haben die Stadt Laufen und Oberndorf einen stadtnahen Brückenstandort im südlichen Stadtbereich abgelehnt. Meines Erachtens brauchen wir auch keine zusätzliche Brücke. Der Schwerlastverkehr soll ohnehin aus dem Rupertiwinkel/Waginger-See-Gebiet verbannt werden. Zur Tittmoninger Brücke: Natürlich kann man diese neu bauen, wenn die bestehende Brücke nicht sanierungsfähig sein sollte. Meines Erachtens ist die Tittmoninger, genauso wie die Laufener Brücke PKW-tauglich – auch ohne Sanierungsmaßnahmen. Der Schwerlastverkehr sollte die schwerlastgeeigneten Brücken Freilassing-Salzburg und Burghausen benutzen. Am Rhein z. B. gibt es alle 300 km eine Schwerlastverkehrsbrücke. Wir (der gemeinnützige und eingetragene Verein „Vernunft statt Salzachbrücke e. V.“) bestehen seit März 2009 und haben knapp unter 500 Mitglieder. Bisher konnten wir das Vorhaben durch unsere
Aktivitäten verhindern. Die Befürworter sind in den vergangen 10 Jahren nicht einmal in das Planfeststellungsverfahren gekommen. Wir bemängeln außerdem, dass uns und der Öffentlichkeit offenbar wesentliche Informationen vorenthalten werden (nicht einmal die Kreisräte kennen die vertraglichen Grundlagen zwischen dem Landratsamt Traunstein und dem Land Oberösterreich). "
Weitere Pressestimmen und Infos:
http://www.chiemgau24.de/chiemgau/waging/fridolfing/fridolfing-salzachbruecke-wird-wahlkampfthema-3359926.html
http://www.salz-tv.at/?p=93071

Beschreibung des FFH-Gebietes:
http://www.ffh-gebiete.de/ffh-gebiete/bundeslaender/index.php?bland=2
"Unterer Inn mit Inseln und Deichvorländern, Verlandungszonen und Auwäldern von Staustufe Schärding/Neuhaus bis Staustufe Stammham, Salzach und Nebengewässer mit flussbegleitenden Auen und Leitenwäldern von Salzachmündung bis Freilassing"

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 5